Aktuelle
Informationen
   
    mehr...
 
  Ärzte Info!!!

   
    mehr...
 
  Therapien
Physiotoday
   
    mehr...
     

Unser Therapieangebot umfasst folgende Leistungen:

• Krankengymnastik (KG)
• Neurologische Behandlungen nach PNF
• Manuelle Therapie (MT)
• Klassische Massagetherapie (KMT)
• Manuelle Lymphdrainage (MLD, auch mit Kompressionsbandagierung)
• Fangopackungen
• Heißluft
• Heiße Rolle
• Eisanwendungen
• Extensionsbehandlung/Traktion, auch im Schlingentisch

 



Krankengymnastik
Krankengymnastik : Physiotherapie

Sie haben vom Arzt eine krankengymnastische Behandlung verordnet bekommen?
Dies ist der Sammelbegriff für fast alle physiotherapeutischen Maßnahmen. Hier erwartet Sie eine gründliche Untersuchung und eine Behandlung speziell auf Ihre Bedürfnisse und Probleme abgestimmt .Die ,,Gymnastik" wird hier nur einen Teil neben vielen anderen möglichen Maßnahmen einnehmen (Massagetechniken, Dehnungen, Gelenkbehandlungen, Muskelkräftigung, Haltungskorrektur, usw.). Diese und andere Behandlungstechniken bieten uns die Möglichkeit die unterschiedlichsten Beschwerdebilder, wie zum Beispiel

 
Haltungsschwächen so wie Haltungsfehler
entzündliche und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
Fehlformen der Wirbelsäule
Wirbelsäulenoperationen
• Gelenkendoprothesen
• Bewegungseinschränkungen während und nach Frakturen und Luxationen
• Weichteilverletzungen
• Amputationen
• Erkrankungen des Zentralen Nervensystems und der peripheren Nerven
• Schlaganfälle und deren Folgen
• Multiple Sklerose
• Poliomyelitis
• Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, z .B. Fibromyalgie
• Erkrankungen der Atemwege und der Lunge
 
Neurologische Behandlung nach PNF


Bei der PNF-Methode, (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation) wird u. a. versucht, gestörte Bewegungsabläufe zu normalisieren. Dazu werden die Druck- und Dehnungsrezeptoren in Muskeln (Propriozeptoren), aber auch Sehnen, Gelenkkapseln und Bindegewebe z. B. durch Druck, Dehnung, Entspannung oder auch Streckung stimuliert. Diese Abläufe werden in bestimmten festgelegten Reihenfolgen durchgeführt. Dadurch kommt es in den Muskeln zu einer vermehrten Reaktion, also z. B. einer vermehrten Muskelkontraktion oder -entspannung.

Sie gehört zu den "Basis-Methoden" der Physiotherapie und zeichnet sich durch komplexe Bewegungsmuster aus, welche grundsätzlich in diagonalen Mustern (sogenannte Pattern) verlaufen.

Die Auswahl und Durchführung der Pattern und Techniken richtet sich immer nach der individuellen Situation des Patienten. Die Therapie erfasst den Menschen ganzheitlich und setzt immer bei seinen stärksten Körperabschnitten an, um gezielt die Schwächen im Sinne der motorisch normalen Funktionen zu erreichen. Auch psychologisch bedeutet dieser Therapieansatz, dass der Patient seine Stärken erspürt und positiv motiviert gezielte Aktivitäten aufbauen kann.
Die PNF-Methode macht sich dabei auch den Umstand zunutze, dass sich das Gehirn an komplexe Bewegungsabläufe erinnert, obwohl der Körper diese gerade nicht ausführen kann.

Eingesetzt wird die PNF-Methode bei Nervenverletzungen in den peripheren Körperregionen oder des zentralen Nervensystems, wie Z.B. Schlaganfälle, Multipler Sklerose, Lähmungserscheinungen, Schädelhirn- und Rückenmarksverletzungen, Querschnittsyndrom und M. Parkinson.

Wichtigste Ziele der Methode sind:
• Fördern der motorischen Kontrolle
• Fördern der Mobilität
Fördern der dynamischen Stabilität, Ausdauer, Kraft
Fördern der Geschicklichkeit, Koordination
 
Manuelle Therapie

Manuelle Therapie ist die Kunst, Muskeln, Bänder, Knochen und vor allem Gelenke mit den Händen zu behandeln. Es wird versucht anhand einer systematischen Untersuchung des Patienten die Pathologie und Funktionsstörung zu erfassen und behandeln. Die eigentliche Manuelle Therapie, die Behandlung zur Schmerzlinderung, zur Mobilisierung und zur Beeinflussung der Gewebebeschaffenheit, ist dabei Bestandteil eines umfassenden Konzeptes. Zu einem sinnvollen Behandlungsaufbau gehört (je nach Indikation) auch der Einsatz physikalischer Therapie, Weichteiltechniken, aktiven Trainings mit und ohne Gerät zur Mobilisierung, Stabilisierung oder Leistungssteigerung sowie Beratung und Instruktion, um die erreichten Therapieziele langfristig zu sichern.
Die Therapie ist empfehlendswert für rückgängig zu machende Fehlfunktionen der Gelenke, Wirbelsäulenschmerzen im Hals-, Brust- und Lendenbereich, Bandscheibenproblematiken, Gelenkarthrosen und -fehlstellungen. Blockierungen in der Wirbelsäule und funktionelle Störungen wie manche Formen von Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Ohrensausen oder Atemstörungen.

Es gibt verschiedene manualtherapeutische Behandlungskonzepte, die sich aber im Prinzip ähneln wie z. B.

Kaltenborn/Evjenth:
In Norwegen entwickelte Technik, die besonders in Deutschland eine große Verbreitung fand. Der Schwerpunkt liegt auf Gelenkspieltests und der gelenkschonenden Mobilisation.

 

Maitland-Therapie:
Ist das vom Australier G.D. Maitland entwickelte Konzept zur passiven Mobilisation und Manipulation der peripheren Gelenke und der Wirbelsäule. Der Schwerpunkt liegt wie bei der Maitland-Therapie-Therapie auf der gelenkschonenden Mobilisation. Zuerst werden mit Testbewegungen die Schmerzen genau lokalisiert. Basierend auf einer genauen Untersuchung der Bewegungseinschränkung werden dann feine, genaue abgestufte Gelenkzusatzbewegungen eingesetzt um Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen zu behandeln

Viele Schmerzzustände am Bewegungsapparat, den Muskeln und Gelenken, sind mit verursacht durch eine mangelnde Beweglichkeit. Die Blockierung eines Gelenks wird häufig mit dem Bild einer klemmenden Schublade beschrieben: Die das Gelenk umgebenden verspannten Muskeln blockieren die Knochen und hindern diese an einer freien Beweglichkeit. Indem die Beweglichkeit verbessert wird (durch die Mobilisierung von Gelenken oder die Dehnung verkürzter Muskeln),  soll der Schmerz reduziert werden oder verschwinden. Anwendungsgebiete sind u.a. alle Störungen, die durch reversible Funktionsstörungen von Gelenken ausgelöst oder mitverursacht werden,  z. B. bestimmte Formen von Kopfschmerzen, Nacken- und Rücken-Schmerzen, aber auch Gleichgewichtsstörungen oder Tinnitus.

Bei der Behandlung lockert und dehnt der Therapeut die Muskeln und mobilisiert die Gelenke, um ihren Bewegungsspielraum zu vergrößern.

 

Massage

Je nach Therapieziel werden verschiedene Grifftechniken zu einem Behandlungskonzept zusammengestellt, das völlig auf das Krankheitsbild, den Zustand des Patienten sowie dem Gewebebefund abgestimmt ist.

 

Wärmebehandlung

Wärme fördert die Durchblutung der Haut und tieferer Gewebeschichten. Der Stoffwechsel wird verbessert und Verspannungen können sich lösen. Einer in der Praxis sehr häufig gebrauchten Wärmeträger ist Fango. Eine Alternative zur Fangopackung ist die Rotlichtbehandlung, auch Heißluft genannt oder Heiße Rolle.

 

Kältetherapie

Diese Therapie kann sowohl zur Schmerzlinderung, Entzündungshemmung oder
Durchblutungsförderung eingesetzt werden.